Warum Europas Kunststoffindustrie trotz Gegenwind weiter an Lösungen arbeitet.  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌
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Neue Ausgabe
Guten Tag, 
 
unsere Titelgeschichte zur Renewable Materials Conference zeigt, wie groß die Herausforderungen für Europas Kunststoffindustrie geworden sind. Lieferketten bleiben fragil, geopolitische Verschiebungen verändern Märkte, der Klimawandel erhöht den Handlungsdruck. Gleichzeitig sorgen Überkapazitäten aus Asien für einen enormen Preis- und Margendruck. Die Technologien für eine nachhaltigere Kunststoffwirtschaft sind längst vorhanden. Was oft fehlt, sind Investitionsspielräume, Finanzierung und verlässliche Rahmenbedingungen. 
 
Auch auf der Fakuma war dieser Widerspruch allgegenwärtig. Auf der einen Seite Zurückhaltung bei Investitionen, schwierige Standortbedingungen und harter Wettbewerb. Auf der anderen Seite viele Unternehmen, die weiterentwickeln, automatisieren und neue Wege gehen. Das zeigen nicht zuletzt die Aussagen der Spritzgießmaschinenhersteller Arburg und Engel, die wieder von Wachstum berichten. Und es zeigte sich bei den mehr als 1.500 Ausstellern ebenso wie bei den zahlreichen Einreichungen für den erstmals von Schall und der K-Zeitung vergebenen Fakuma Innovation Award. 
 
Die Botschaft dieser Ausgabe lautet deshalb nicht Zweckoptimismus, sondern Realismus: Die Aufgaben sind groß. Aber die Branche verfügt über Ideen, Know-how und Menschen, die an Lösungen arbeiten. Vielleicht ist genau das ihre größte Stärke. Nicht, dass der Wind immer günstig weht. Sondern dass sie gelernt hat, auch bei Gegenwind Kurs zu halten. 
 
Viel Freude beim Lesen 
 
Ihr Dominik Bechlarz 
 
 

Weitere Themen in dieser Ausgabe 
 

●Wachstumskurs: Optimismus bei Wittmann: Umsatz wird 2026 um 10 Prozent steigen – US-Markt boomt – und auch der deutsche Markt entwickelt sich erfreulich
●Neue Marktrealität: Der Spritzgießmaschinenmarkt bleibt schwach – Sumitomo (SHI) Demag plant ohne schnelle Erholung, Technotrans setzt auf Wachstum
●Boom: Die Zahl der Industrieroboter stieg 2025 weltweit um 9 Prozent auf 5 Millionen – China legte 20 Prozent zu – die Kunststoffbranche aber schwächelte
●KI im Einsatz: 3D-Druck mit Rezyklat bedeutet viel Ausschuss oder ein sehr hoher Aufwand im Postprocessing – das will das IAPT mit KI ändern
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