Warum Europas Kunststoffindustrie trotz Gegenwind weiter an Lösungen arbeitet.
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Guten Tag,
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unsere Titelgeschichte zur Renewable Materials Conference zeigt, wie groß die Herausforderungen für Europas Kunststoffindustrie geworden sind. Lieferketten bleiben fragil, geopolitische Verschiebungen verändern Märkte, der Klimawandel erhöht den Handlungsdruck. Gleichzeitig sorgen Überkapazitäten aus Asien für einen enormen Preis- und Margendruck. Die Technologien für eine nachhaltigere Kunststoffwirtschaft sind längst vorhanden. Was oft fehlt, sind Investitionsspielräume, Finanzierung und verlässliche Rahmenbedingungen.
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Auch auf der Fakuma war dieser Widerspruch allgegenwärtig. Auf der einen Seite Zurückhaltung bei Investitionen, schwierige Standortbedingungen und harter Wettbewerb. Auf der anderen Seite viele Unternehmen, die weiterentwickeln, automatisieren und neue Wege gehen. Das zeigen nicht zuletzt die Aussagen der Spritzgießmaschinenhersteller Arburg und Engel, die wieder von Wachstum berichten. Und es zeigte sich bei den mehr als 1.500 Ausstellern ebenso wie bei den zahlreichen Einreichungen für den erstmals von Schall und der K-Zeitung vergebenen Fakuma Innovation Award.
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Die Botschaft dieser Ausgabe lautet deshalb nicht Zweckoptimismus, sondern Realismus: Die Aufgaben sind groß. Aber die Branche verfügt über Ideen, Know-how und Menschen, die an Lösungen arbeiten. Vielleicht ist genau das ihre größte Stärke. Nicht, dass der Wind immer günstig weht. Sondern dass sie gelernt hat, auch bei Gegenwind Kurs zu halten.
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Viel Freude beim Lesen
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Ihr Dominik Bechlarz
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Weitere Themen in dieser Ausgabe
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