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Neue Ausgabe
Guten Tag, 
 
endlich, ein Licht am Himmel! Die Frage ist nur: aufgehende Sonne oder verglühender Stern? Mit dem Industriestrompreis und einer Förderung für Klimaschutz lockt ein wenig Erleichterung für Unternehmen. Die EU-Zollreform will es Billig-Importen zusätzlich schwer machen. 
 
Heute, Anfang Mai, ist immer noch unklar, wie es mit der Straße von Hormus weitergeht. Werden Rohstoffe für die Herstellung von Kunststoffen und Öl knapp? Müssen wir verstärkt Rezyklate herstellen und einsetzen? Werden dann alle, die in den vergangenen Monaten ihre Recycling-Standorte geschlossen haben, diese wieder öffnen? Klar ist nur eines: Es bleibt unklar. 
 
Die EU reformiert das Zollrecht – gegen unsichere chinesische Billigimporte etwa. Die Reform war nötig und hat gute Elemente, wie die Belohnung für vertrauenswürdige Händler. Doch für Europas Spielwarenindustrie geht das nicht weit genug: zu langsam, zu viele Möglichkeiten für Schlupflöcher. 
 
Was die Erleichterungen betrifft, sind diese an Bedingungen gebunden. Beim Industriestrompreis muss die Hälfte der Unterstützung in Dekarbonisierungsmaßnahmen fließen. Ob das sinnvoll ist? Darüber haben sich die Verbände uns gegenüber geäußert. Viel wichtiger: Ist die Bedingung in Ihrem Unternehmen umsetzbar? 
 
Möglicherweise. Denn das Klimaschutzprogramm der Regierung fördert unter anderem die Dekarbonisierung der Prozesswärme. Zwei Fördermittel, die bei Ihnen in eine Maßnahme fließen könnten. Vielleicht ist das alles ja doch nicht so übel. 
 
Ihre Simone Käfer 
 

Weitere Themen in dieser Ausgabe 
 

Weltrekord: Engel hat Zwei-Platten-Maschine mit 110.000 kN Schließkraft an einen Kunden ausgeliefert – Schussvolumen bis 65 l
Defence: Welche Kunststoffe werden in der Verteidigungsindustrie verwendet – und welchen wird ein Zuwachs prognostiziert?
Innovation: Transistoren aus Silikon anstatt aus Silizium? Forscher aus dem Saarland arbeiten an sogenannten dielektrischen Elastomeren.
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